Evangelisch im Bayerischen Wald

 

Das Geheimnis des brennenden Dornbuschs

Evangelische Jugend auf Kinderfreizeit

35 Kinder und Mitarbeiter beschäftigten sich vom 29.9. bis 1.10. im Jugendhaus Krailing unter der Leitung von Dekanatsjugendreferenten Fabian Geissler mit der Mosegeschichte. Am brennenden Dornbusch beauftragt Gott Mose sich um sein Volk Israel zu kümmern. Mit Gottes Hilfe und den 10 Plagen holt Mose die Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens heraus. Dennoch hält der Pharao sein Wort nicht und verfolgt sie. Am Schilfmeer werden die Hebräer eingeholt, Mose teilt das Meer, sie gehen hindurch und Israel ist gerettet. Zu dieser spannenden Geschichte bastelten die Kinder Schmuck mit Schrumpffolie, gravierten Gläser, gestalteten ägyptische Kleidung und ließen sich nach Art der Pharaonen schminken. Nicht nur für Jungs war der Pyramidenbau aus Sand und das Zeichnen von Hieroglyphen das Highlight des Wochenendes.

 

 

 

Sommerfreizeit in Dänemark

Evangelische Jugend auf der Kleinen Ochseninsel

Unter dem Motto „Reif für die Insel…?“ stand in diesem Jahr die Sommerfreizeit der evangelischen Jugend des Dekanats Cham. Um sich von dem stressigen Schulalltag zu erholen, verbrachten die 31 Jugendlichen mit ihren 12 Betreuern die ersten zwei Ferienwochen, vom 29.07 bis zum 12.08.2017, auf der kleinen dänischen Insel „Lille Oksoe“, zu deutsch „Kleine Ochseninsel“. Diese liegt in der Ostsee und 25 Kilometer von Flensburg entfernt. Neben Ausflügen nach Haithabu, eine alte Wikingersiedlung, nach Aarhus, der europäischen Kulturhauptstadt 2017, auf die Nordseeinsel Rømø, zum Wattwandern, und in das deutsche Flensburg, hauptsächlich um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, gab es auch zahlreiche, mit viel Mühe gestaltete, Workshops, bei denen die Jugendlichen unter anderem „kleine Andenken“ basteln konnten. Auf dem Plan standen sowohl feste Programmpunkte, wie Lagerfeuer, gemeinsame Geländespiele und die abendliche Andacht, als auch die Möglichkeit, sich zwischen mehreren Angeboten zu entscheiden. An den Tagen, an denen die Insel verlassen wurde, musste zuerst die 500 Meter Wasser bis zum Festland mit mehreren Booten überwunden werden. Trotz windigem und recht wechselhaftem Wetter bei Temperaturen um die 18 Grad, wagten die Meisten den Sprung ins kalte Wasser. Wem dies aber zu kalt wäre, kann sich schon auf die nächste Sommerfreizeit freuen, die nach Südfrankreich gehen wird.

 

 

 

 

Kanufahren in Bayerisch Kanada

Evangelische Jugend fährt mit Kanus auf dem Schwarzen Regen

Am Freitag den 14.7.2017 trafen sich viele Konfirmanden und Jugendliche der Evangelischen Kirchengemeinden aus Viechtach, Cham, Bad Kötzting und Zwiesel unter der Leitung des Dekantsjugendreferenten Fabian Geissler am Campingplatz Schnitzmühle, um gemeinsam den Schwarzen Regen flussabwärts zu fahren. Mit Pfarrerin Charlotte Peschke, den Pfarrern Heiko Hermann, Stefan Nagel und Roland Kelber versuchten sie sich im Kanufahren. Beim Versuch blieb es jedoch nicht. Schon nach wenigen Rückwärtsfahrten, Uferberührungen und manchem „wer lenkt überhaupt?“ waren die ersten Fortschritte zu erkennen. Nach zweimal Umtragen der Kanus, drei Stunden Fahrt und viel Spaß in und zwischen den Booten war der Campingplatz Pirka erreicht. Wieder einmal zeigte sich, dass die Heimat vom Regen aus doch ganz anders aussieht und dass es sich lohnt, mit der Evangelischen Jugend unterwegs zu sein, um neue Perspektiven zu entdecken. Zitat eines Viechtachers: „Wir kommen kaum aus dem Stadtgebiet Viechtach raus und doch erkenn ich hier meine Stadt schwer wieder.“

 

 

 

Reformation Reloaded

Evangelische Jugend Cham feiert 500 Jahre Reformation

Vom 1. auf den 2. Juli trafen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Jugend Cham unter der Leitung von Dekanatsjugendreferent Fabian Geissler auf dem Voithenberg im Blasihäusl, um gemeinsam an der bayernweiten Aktion „Reformation Reloaded“ teilzunehmen. Unter dem Titel „Wie wir leben wollen“ sammelten die Teilnehmer Thesen für Kirche, Gesellschaft und ihr eigenes Leben. Gemeinsam wurde ein Lebensbaum gebastelt. Mit Symbolen wie einer Friedenstaube, einem Anker für Hoffnung, einem Herz für Liebe, einem Kreuz für Glaube und vielen Menschen für Gemeinschaft wurde er mit Leben gefüllt. Nun wandert dieser Lebensbaum durch die Kirchengemeinden des Dekanats Cham und kann dort mit eigenen Symbolen erweitert werden. Pünktlich um 17.17 Uhr läuteten viele Evangelische Kirche in Bayern die Aktion „Reformation Reloaded“ mit ihren Kirchenglocken ein. Damit die Thesen der Jugendlichen nicht nur von Kirche zu Kirche wandern, sondern auch außerhalb der Kirche sichtbar werden, ließen die Jugendlichen 95 Lutherballons – an Anlehnung an Luthers 95 Thesen -  steigen. In einem gemeinsamen Gottesdienst stand Abraham im Mittelpunkt, der viel darüber nachdachte, wie er leben will und sich trotz seines hohen Alters voller Gottvertrauen aufmachte in ein neues Land voller Ungewissheiten. Jugendreferent Fabian Geissler wünschte allen, mehr dem Beispiel Abrahams zu folgen und mit Vertrauen und Hoffnung ins Leben zu gehen.

 

 

 

Von Macht und Machtmissbrauch

Evangelische Jugend im Dekanat Cham feiert Jugendgottesdienst in Viechtach

Am 23.6.2017 veranstaltete die Evangelische Jugend im Dekanat Cham in der Christuskirche in Viechtach einen Jugendgottesdienst. Musikalisch umrahmte die Band der Evangelischen Jugend die abendliche Feier. Mit kirchlichen Liedern wie „Lord I lift your name on high“, aber auch mit den Songs „One of us“ und „Wind of Chance“ zogen sie die Jugendgemeinde in ihren Bann, was am spontanen Applaus am Ende zu hören war.

Unter dem Motto: „Wer macht denn sowas?! Von Macht und Machtmissbrauch“ stimmte Jugendpfarrer Heiko Hermann die Gottesdienstbesucher auf das Thema ein, indem er „spontan“ beschloss, die Sitzordnung in der Kirche wild zu strukturieren. Betretene Gesichter, kichernde Mädchen, aber auch trotzende Jugendliche mussten dabei oftmals ihren angestammten Platz räumen. Als dann auch noch Dekanatsjugendreferent Fabian Geissler von Jugendlichen angegangen wurde, erinnerten sich die Besucher an das Thema.

In der anschließenden Lesung hätte König David seine Macht ausnutzen können, um seinen Widersacher Saul zu töten. Er weigerte sich aber und verwies darauf, dass Gott Saul als König eingesetzt hatte. In einer „schweigenden Diskussion“ durften die Anwesenden ihre Meinung zu Menschen wie Jesus, König David, Flüchtenden oder Präsident Donald Trump zu Papier bringen. Pfarrerin Peschke nahm darauf Bezug und ermunterte alle, ihre Macht für das Gute einzusetzen. Nach den Fürbitten und dem Vater Unser blieben viele Jugendliche noch in der Kirche, um gemeinsam bei Wraps und Getränken ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

 

 

 

 

 

Wege der Hoffnung öffnen

Evangelische Jugend im Dekanat Cham in Taizé

In der Pfingstwoche besuchte die Evangelische Jugend Cham bereits das siebte Jahr hintereinander die ca. 800 km entfernte Comunauté Taizé in Frankreich. Mit genau 2070 vor allem jungen Menschen aus über 40 Nationen diskutierten die 22 Jugendlichen unter der Leitung von Dekanatsjugendreferenten Fabian Geissler den Brief von Frére Alois „Wege der Hoffnung öffnen“. In einer Welt, in der bewaffnete Konflikte, Umweltkatastrophen, Flucht und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten zunehmen, ermutigte Frére Alois aus der eigenen Passivität herauszukommen und sich persönlich für eine gerechtere Welt zu engagieren.

„Einfachheit gehört mit Freude und Barmherzigkeit zu den drei Schlüsselbegriffen, die Frère Roger in den Mittelpunkt des Lebens der Communauté von Taizé gestellt hat.“ Diese Überzeugung des Gründers von Taizé steht im Vordergrund des Alltags und ist sichtbar in den drei täglichen Gottesdiensten und im Umgang mit den anderen.

Daneben läuft es in Taizé wie immer: Die Jugendlichen zeigten sich begeistert von den 17 Gottesdiensten, die sie miterleben durften. Zwischen den Gottesdiensten gaben die Brüder der Comunauté eine einfache mitunter kurzweilige Bibeleinführung. In internationalen Kleingruppen werden die Bibelstellen besprochen und Spiele gespielt. Damit allen an nichts fehlt, ist Mitarbeit Pflicht. So waren dieses Mal drei Jungs, die in der zweitgrößten Küche Frankreichs mit paddelgroßen Kochlöffeln halfen, das Essen zu kochen, beeindruckt: „Wir rühren in einem Topf, der fast 600 Jugendliche satt bekommt.“

 

 

 

 

 

Kirchentag Berlin 2017

 

Du siehst mich!

Evangelische Jugend auf Kirchentag in Berlin

Am verlängerten Christi Himmelfahrtswochenende machten sich 10 Jugendliche aus dem Dekanat Cham auf nach Berlin um mit über 100000 Teilnehmer am Deutschen Evangelischen Kirchentag unter dem Motto „Du siehst mich“ teilzunehmen. Unter der Leitung von Dekanatsjugendreferent Fabian Geissler erstellten sich die Teilnehmer ein Programm aus über 3500 Veranstaltungen an 5 Tagen. Darunter fielen Diskussionen über Fake News und die Vernunft mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier sowie über den Wert der Demokratie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, EKD Vorsitzenden Heinrich-Bedford Strohm und dem ehemaligen US Präsidenten Barack Obama vor über 70000 Zuschauern am Brandenburger Tor. Neben diesen inhaltlichen Themen durfte das Feiern auf Konzerten mit Max Giesinger, Viva Voce und den Wise Guys, die nach 12 Jahren das letzte Mal auf dem Kirchentag auftraten, nicht fehlen. Lange Schlangen, Taschendurchsuchungen und ein großes Sicherheitsaufgebot der Polizei störte dieses Riesenerlebnis nur am Rande. Anrührend waren auch die spirituellen Angebote wie der tägliche Abendsegen, wenn über 40000 Menschen gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ sangen und die Gottesdienste. Zum Abschluss wurden über 120000 Menschen auf die Elbwiesen nach Wittenberg gelotst. Stimmungsvoll begleiteten 6500 Bläser den Gottesdienst, in dem der südafrikanische Erzbischof Thabo Makgoba vor allem an die junge Generation appellierte, sich dafür einzusetzen, dass „ein weltweites Bewusstsein entstehen wird, dass wir eine Menschheit sind.“

 

Gruppe aus dem Dekanat Cham mit Luther

 Kirchenkreisgruppe inkl. Dekanat Cham

 

 

 

Jugendtreff 12.05.2017

 

Frische Waldluft und Schweiß

in luftiger Höhe

 

Bei herrlichem Wetter kletterten 19 Teilnehmer ohne Angst,

aber oft mit einem mulmigen Gefühl und unter großer Anstrengung in luftige Höhen.

 

"Ich hab Muskelkater an Stellen, die ich vorher noch nicht kannte!" :)

Am 14. Juli werden wir auf dem Regen Kanufahren! Der Muskelkater freut sich drauf.

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Kommt zusammen

Für mehr Mut und Verantwortung

Evangelische Jugendliche

trafen sich zum Dekanatskonfitag

 

Naturgemäß erleben sich die meisten Konfirmanden in der Diaspora selbst als kleines Häuflein. Nicht so am DekanatsKonfiTag!

Am 29. April kamen wieder 85 Konfirmanden und Mitarbeiter aus dem Bayerwalddekanat in Roding zusammen zu einem Tag voller Kennenlernen, gemeinsamer Spiele und Aktionen und dem Erlebnis: Wir sind viele!

Dekanatsjugendreferent Fabian Geissler hatte mit dem hauptamtlichen Jugendteam Charlotte Peschke, Stefan Nagel, Klaus Galle und Heiko Hermann den Tag inhaltlich vorbereitet. Viele ehrenamtliche Jugendmitarbeiter gestalteten den Tag mit.

Leider machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung, und so konnte draußen am Esper nur begonnen werden.

Nach dem Stadtspiel zogen die Konfis und die Durchführenden um in die Mittelschule. Dort war genug Raum für Bauklötze, Hennatattoos, Spiele, Specksteine schnitzen, Filzen - einige waren so vertieft, dass sie direkt zu spät zum Essen kamen.

Abschließend fanden sich die Teilnehmer in der Evangelischen Christuskirche ein. Angelehnt an Luthers Worte „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir.“ forderte Pfarrerin Charlotte Peschke in ihrer kurzweiligen Ansprache die Jugendlichen auf, für ihre Werte und für sich einzutreten. Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig, nicht den Lauten das Wort zu überlassen, sondern füreinander einzutreten und gegen Hetze standhaft zu bleiben.

 

Fast volle Christuskirche bei der Abschlußandacht!